Hormonkosmetik

Eine weiche, faltenarme und rosige Haut bei einem straffen Bindegewebe auch im reiferen Alter?   Möchte nicht jeder, Frauen wie Männer, dadurch jünger und attraktiver erscheinen?

Das Verlangen, sich mit Hilfe externer Wirkstoffe (Kosmetika) zu verschönern, ist wahrscheinlich so alt wie die zivilisierte Menschheit selbst. So findet sich z. B. bereits im alten Ägypten ein geradezu exzessiver Gebrauch von Kosmetika.

Auch Ärzte haben sich schon zu einem frühen Zeitpunkt auf ästhetischem Gebiet engagiert. So findet sich bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. in den Abhandlungen des Hippokrates über Frauenkrankheiten ein umfangreiches Kapitel mit kosmetischen Rezepturen, u. a. "zur Glättung von Runzeln" oder auch "um dem Gesicht ein schöneres Aussehen zu verleihen".(Ästh.Endokrinologie/ Prof.Kleine-Gunk, Fürth)

Unsere Haut altert auf zweifache Weise. Für die sogenannte exogene Hautalterung sind äußere Faktoren verantwortlich, wobei die UV-Strahlung den Löwenanteil mit ca.80% der Alterungsprozesse ausmacht. Das typische Bild ist eine "lederartige gegerbte Haut" mit tiefen Falten und Furchen. Man sieht dies in Ländern mit viel Sonne und immer mehr auch bei uns durch den häufigen Besuch von Sonnenstudios.

Die endogene Hautalterung wird vor allem durch den Hormonmangel hervorgerufen. Dieser macht sich bei Frauen spätestens ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar. Charakteristisch ist eine Schrumpfung aller drei Hautschichten (Epidermis,Dermis und Subcutis) einschließlich ihrer Hautanhangsgebilde (Haarfollikel,Talgdrüsen, etc.).

In den ersten 5 Jahren nach der letzten Menstruation kommt es zu einer 30%-igen Abnahme der Kollagenfasern (Kittsubstanz zwischen den Zellen). Auch die Möglichkeit der Wasserbindung in der Haut durch Hyaluronsäure ist in der Hormonmangelsituation drastisch vermindert. Die feinen Vernetzungen in den Hautschichten werden durch körpereigene Enzyme (Matrix-Metalloproteinasen) "aufgefressen" - die Haut verliert Elastizität und Spannkraft, wird dünn, fahl und trocken mit der Ausbildung von vielen feinen Fältchen.

"Anti-Aging Cremes" werden von der kosmetischen Industrie in Hülle und Fülle und zumeist für sehr teures Geld angeboten. So unterschiedlich diese Produkte hinsichtlich des Preises und der Aufmachung auch sein mögen, eines ist ihnen allen gemeinsam: ihre Wirkung bezüglich Falten und Hautdicke geht über eine leicht vermehrte Wassereinlagerung kaum hinaus.

Der Grund dafür ist simpel: Substanzen die weitergehende Effekte auf die Haut haben, z. B. auf die der Kollagensynthese, sind Medikamente und dürfen damit in handelsüblichen Kosmetikprodukten nicht verwendet werden. Ihre Verordnung liegt in der Hand des Arztes sowie ihre Zubereitung in der des Apothekers.

Hormonkosmetika sind also spezielle Medikamente, die nur vom Apotheker auf der Basis der Rezeptur des Arztes hergestellt werden dürfen.

Durch unsere Ärzte und Professoren der GSAAM (Deutsche Gesellschaft für Anti-Aging-Medizin), die auf diesem Gebiet seit Jahrzehnten erfolgreich forschen, haben wir das Wissen über die Möglichkeiten die Haut vor vielen Alterungseinflüssen zu schützen. Sogar bereits stattgefundene Veränderungen der Haut und des Bindegewebes können rückgängig gemacht werden.

Folgende Einsatzmöglichkeiten bieten wir an:

  • Cellulite ist ein rein weibliches Problem, denn bei Männern sorgen die Androgene (männliche Hormone) für eine verkettete Struktur des Bindegewebes mit reichlich Quervernetzungen, während bei Frauen die Bindegewebssepten säulenförmig angeordnet sind. Hieraus resultiert das bekannte Phänomen einer Orangen-oder Matratzenhaut.
  • Akne ist in den meisten Fällen auf ein Ungleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Hormonen zurückzuführen. Durch die männlichen Hormone werden die Talgdrüsen vergrößert und die Talgproduktion angeregt. Auf diese Weise können vermehrt Komedonen und Unreinheiten entstehen.
  • Haarausfall kann ebenfalls hormonell bedingt sein. Die Östrogene sind auch hier für die Qualität und Menge der Haare verantwortlich. Ist weniger Estrogen in der Kopfhaut  vorhanden, kann ein Abkömmling des Testosterons den Haarausfall auslösen.
  • Faltenbehandlung in der Prävention oder der Therapie
  • Augen- und Mimikfältchen ebenfalls in der Vermeidung oder Behandlung
  • Hormonaugentropfen- bei hormonmangelbedingter Augentrockenheit
  • Faltencreme für Männer

Ein gesundes und jugendliches Aussehen sowie Attraktivität und Vitalität werden vorwiegend über den Hautzustand kommuniziert.
Im Gegensatz zur kosmetischen Industrie habe ich als  spezialisierter Arzt die Möglichkeit, mit wesentlich wirksameren Inhaltsstoffen zu arbeiten und somit an der Haut Effekte zu erzielen, die mit klassischen Kosmetika niemals erreichbar sind!

Auswirkungen

Es gilt als gesichert, dass Hormontherapien oder ergänzende Hormonbehandlungen eine günstige Wirkung haben auf:

  • Die Qualität der Epidermis (Oberhaut)
  • Den Kollagen- und Elastinanteil und den Feuchtigkeitsanteil der Haut
  • Das Scheidengewebe und die Harnröhre

Folgende körpereigene, natürliche Wirkstoffe werden bei der Hormontherapie der Haut eingesetzt:

  • Östrogene – Verbesserung der Kollagensynthese und der Durchblutung
  • Progesteron – Hemmung der Kollagenasen (Hemmung des Kollagenabbaus)
  • Testosteron – führt zu kreuzförmigen Kollagensträngen (Crossing over), diese sind dafür verantwortlich, dass das Binde- und Fettgewebe seinen Halt bekommt (Anti-Cellulite-Faktor)

Lassen Sie uns Ihnen medizinisch helfen!

Die Kosmetikwerbung würde sagen:"...weil ich es mir wert bin!"

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