Herzinfarkt

Die am häufigsten unterschätzte Kankheit, an der die meisten Frauen sterben

20.000 Frauen sterben jährlich an Brustkrebs. 200.000 an Herzinfarkt und Kreislauferkrankung!  Gefühlt und vermutet wird beides doch eher umgekehrt!

Bei einem Herzinfarkt kommt es infolge einer Durchblutungsstörung des Herzens zum Absterben von Herzmuskelgewebe. Die Zerstörung des Herzmuskelgewebes ist unumkehrbar, die abgestorbenen Zellen können nicht mehr erneuert werden.

Zu einem akuten Herzinfarkt kommt es sobald der Blutfluss in einem der Herzkranzgefäße plötzlich durch einen Verschluss eines „Blutpfropfens“ versiegt.

Bereits vor dem kompletten Verschluss zeigen sich die Herzkranzgefäße durch Arterienverkalkung verengt und führen zu einer Einschränkung der Blutversorgung, welche sich durch Angina pectoris-Symptome äußern kann.

Das Hinterhältige

Die meisten Infarkte entstehen auf dem Boden von geringen Gefäßveränderungen, flachen Plaques (umschriebene Verkalkungen), die rupturieren(zerreisen) und das Herzkranzgefäß verstopfen, also ohne Vorankündigung mit Angina pectoris Beschwerden, d.h. in der eigentlichen Niedrigrisikogruppe!
(Prof.U.Nixdorff, Kardiologe/European Prevention Center-EPC)

Nur ein Drittel der Herzinfarktpatienten überlebt!  43% der Männer und 31% der Frauen!

Entscheidend für das Überleben ist die Zeitspanne vom Infarkt bis zur Ankunft im Zentrum, also der Kardiologie im Kreiskrankenhaus Freudenstadt.

Das Gemeine

Diese Zeitspanne dauert beim Mann ca. 1/2 Stunde, bei der Frau um die 3 Stunden!

Warum ist das so?

Bei Männern sind die Symptome einfacher, klarer und primitiver: jeder weiß um die Bedeutung von Atemnot, Schmerzausstrahlung in den Hals-,Kinn- und linken Arm-Bereich.

Bei Frauen sind die Hinweise viel diskreter und vielfältiger. Die Beschwerden können sich im Magen-Darm-Bereich, Unterleib oder der Wirbelsäulenregion lokalisieren.

Das Infarktrisiko ist bei jüngeren Frauen extrem gering. In den ersten 10 Jahren nach der letzten Menstruation, also in den Wechseljahren, steigt das Risiko aber sprunghaft an. Dabei überholen Frauen die Männer in der Häufigkeit.
(Prof.Dr.Dr.Huber Univ.Wien)

Ursache

Die Östrogene haben einen markanten Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem der Frau:
sie senken den Cholesterinspiegel, verhindern so Arteriosklerose (Verkalkung) und stellen die Blutgefäße weit.

Bei abfallendem Östogenspiegel (Wechseljahre) entfällt auch dessen Schutzwirkung auf die Blutgefäße mit der Folge von erhöhtem Cholesterinspiegel und Tendenz zu Bluthochdruck.

Zusätzlich kommt es zu einer Fettumverteilung vom harmlosen Hüftfett zum gefährlichen Bauchfett. Dies fördert die Gefahr von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit zusätzlichem Gefäßrisiko und die Produktion von Entzündungsfaktoren und Wachstumshormonen (siehe Brustkrebs).

Prävention eines Herzinfarkts

90% der Herzinfarkte sind überflüssig, da vermeidbar!(Prof.Dr.Nixdorff)

Deshalb beginnen wir schon frühzeitig, ab dem 20.Lebensjahr, mit unserer TÜV-SÜD zertifizierten Vorsorgequalität "Prävention Frauengesundheit in der gynäkologischen Praxis."

Routinemäßig messen wir bei Ihnen nicht nur den Blutdruck, sondern zusätzlich die Körpergröße (Osteoporose), das Gewicht (BMI) und ggf. den Bauchumfang (Apfel oder Birnentyp). Gibt es hier Auffälligkeiten, so bieten wir Ihnen zum Preis von 10 € die Kontrolle der wichtigsten Blutfette an.

Mit Ihren Angaben und den Laborwerten kann ich Ihnen Ihr individuelles Risiko sagen (Procam-Score) in den nächsten 10 Jahren einen Herzinfarkt zu erleiden und ich kann Ihnen das biologische Alter Ihres Herzens im Vergleich zum tatsächlichen Lebensalter aufzeigen.

Ist Ihr Herz biologisch älter als Sie, oder hoffentlich jünger?

Ist  Ihr Herzinfarktrisiko erhöht, so ist das eine Aufforderung an uns beide, die Ursachen zu suchen und Ihr Risiko abzubauen. Wir  vereinbaren einen Termin in unserer speziellen Präventionssprechstunde, in der ich Ihnen in aller Ruhe die heute international gesicherten Möglichkeiten der weiteren Diagnostik zeige.

Zur Verfügung stehen folgende geprüfte und gesicherte Testverfahren:

Wir, das gesamte Praxisteam, möchten, dass Sie noch lange Ihre Leistungsfähigkeit behalten, glücklich, zufrieden und vor allem gesund sind und bleiben.

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