Brust-Ultraschall (Mammasonographie)

Die Mammasonographie ist eine medizinisch-wissenschaftlich anerkannte Untersuchung der Brustdrüse mit Ultraschallwellen. Sie wird zur Diagnostik von Gewebeveränderungen der Brustdrüsen angewandt und ist völlig nebenwirkungsfrei.

Ihre Stärke liegt in der Unterscheidung, ob es sich bei einem Knoten in der Brust nur um eine Flüssigkeitsansammlung ( Cyste), oder aber um einen festen oder soliden Tumor handelt. Cysten sind immer gutartig, ein solider Tumor kann sowohl gutartig, wie auch bösartig sein.

Bei einem weichen Drüsengewebe kann man einen Knoten in der Brust bei ca.Erbsengröße ertasten. Bei jüngeren Frauen vor den Wechseljahren, die meist ein eher  straffes, manchmal knotiges Drüsengewebe besitzen ist eine Frühdiagnose mit einer Tumorgröße von 5mm praktisch nie durch das Abtasten möglich.

Heilung von Brustkrebs ist nur möglich, wenn dieser noch nicht gestreut hat! Streuung oder Metastasierung ist abhängig vor allem von der Größe und der Bösartigkeit des Tumors!

Deshalb ist es so wichtig, möglichst frühzeitig eine Gewebeveränderung zu erkennen!

Die Gesetzliche Krankenkasse erlaubt eine Brustsonographie bei einem verdächtigen Tastbefund oder in den ersten 5 Jahren der Brustkrebsnachsorge.

Ich empfehle die Mammasonographie:

  • zur regelmäßigen Krebsvorsorge ab 25 Jahren bei straffem Drüsengewebe
  • bei jeder Veränderung der Brustdrüse – Knoten, Schwellung, Schmerzhaftigkeit, Absonderungen
  • während der Schwangerschaft und Stillzeit, da dann verminderte Tastbarkeit
  • bei  Brustkrebserkrankung in der Familie: Mutter, Schwester, Tante od.Großmutter
  • zur regelmäßigen Krebsvorsorge ab 50 Jahre wg. allgemeinem Altersrisiko
  • bei knotigem Drüsengewebe (Mastopathie) in jedem Alter                              
  • bei Lymphknotenschwellungen in der Achsel

Die Mammasonographie ist aufgrund der verwendeten Schallwellen absolut nebenwirkungsfrei und ungefährlich. Sie sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) bezeichnet die Mammasonographie zur „Früh"-Erkennung eines Mammakarzinoms (Brustkrebs) bei Frauen als „oft wirkungsvoller" als die Mammographie: Vor allem bei jungen Frauen mit dichtem Brustgewebe sei  die Sonographie aussagekräftiger als die Röntgenuntersuchung – die Mammasonographie erkennt dort bis zu 90 % der Tumore, die Mammographie lediglich 50 %.

Hinweis!
Lernen Sie durch regelmäßiges aufmerksames Betrachten der Brust und Selbstabtasten von Brust und Achselhöhle eventuelle Veränderungen erkennen.

Wenn Sie unsicher sind, bitte  kommen Sie lieber hundert mal umsonst, als nur ein einziges mal zu spät!                                                                                                       Ein zu spät erkanntes Mammacarzinom ist für uns beide der Super-Gau!           Wichtig:In der Medizin gibt es in keinem Diagnoseverfahren eine Sicherheit von 100 %! Zudem sind wir Menschen, die alle auch irren können !                                                                                           

Ihr Nutzen

Die Mammasonographie ist ein ungefährliches und wertvolles diagnostisches Verfahren.
Es dient Ihrer Gesundheitsvorsorge und Ihrer Sicherheit.

Bösartige Erkrankungen können so früher erkannt und rechtzeitig therapiert werden.

 

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